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hydrantIn den Gehwegen und auf den Fahrbahnen sind an vielen Stellen im Stadtgebiet von Ottweiler Hydranten eingebaut. Diese dienen der Feuerwehr als Möglichkeit zur Löschwasserentnahme. Zwar bringt die Feuerwehr mit dem ersten Fahrzeug 2.500 l Löschwasser mit, diese sind jedoch nicht immer ausreichend.

 

Deshalb ist ein schneller Zugang zu den Hydranten erforderlich. Oftmals werden die Hydrantendeckel beim Räumen von Schnee vergessen bzw. teilweise sogar mit einer meterdicken Schneeschicht überhäuft.

 

Schild

Der Feuerwehr geht dann im Alarmfall unnötig viel Zeit verloren, um einen Hydranten freizulegen.

 

Die Lage von Hydranten erkennen Sie an den Hydrantenschildern. Diese zeigen neben dem Rohrdurchmesser (hier 100mm) die Position gemessen von dem Schild an (hier 8,30m geradeaus, 5,90m nach rechts)

 

 

Helfen Sie daher bitte mit, und denken Sie beim Schneeräumen auch an die Feuerwehr. 

 

Vielen Dank!

 

IMG-20170930-WA0015Ein anstrengender Tag geht zu Ende. Beim Firefighter Skyrun in Düsseldorf haben zwei Teams aus dem Löschbezirk Ottweiler IMG-20170930-WA0013teilgenommen. Die Temas mussten die 26 Stockwerke des ARAG-Towers in kürzester Zeit in kompletter Feuerwehrschutzbekleidung und mit Atemschutzgerät auf dem Rücken  erklimmen. Beide Teams haben es nach dem ersten Lauf unter die Top 128 geschafft und waren somit eine Runde weiter. Mit den Zeiten von 6,12 min und 6,39 min ging es dann in die K.O.-Läufe. Da die Gegner zufällig ausgelost wurden und die Gegnerteams beide mit einer Zeit von unter 5,20 min im ersten Lauf ins Ziel kamen, wussten unsere Teams, dass der Einzug in Runde 3 schwer werden wird. Beide Teams der Feuerwehr Ottweiler schieden dann auch leider in dieser Runde aus.
Auch wenn Lucas Weißmann und Florian Frey den 44. Platz vom letzten Jahr nicht bestätigen konnten und im ersten Lauf auf Platz 80 landeten, war es für alle ein spannender Tag. Das Training geht jedenfalls weiter und Platz 44 wird im nächsten Jahr getoppt. Luisa Klee und Björn Schumacher landeten mit 6,39 min auf Platz 113 von 190 gestarteten Teams.

Am Freitag, den 18. August 2017 trafen sich die Angehörigen der Feuerwehr Ottweiler, welche aus den Löschbezirken Ottweiler, Mainzweiler, Steinbach, Fürth und Lautenbach besteht, zur turnusgemäßen Wahl ihres Wehrführers im Schlosstheater. Der Wehrführer ist der Berater des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung in Feuerwehrangelegenheiten und leitet die Feuerwehr Ottweiler, die derzeit aus 183 aktiven Feuerwehrangehörigen besteht. Eine Amtszeit dauert 6 Jahre.IMG 1714

 

Der 1. Beigeordnete der Stadt Ottweiler, Hans-Peter Jochum konnte neben exakt 100 Wahlberechtigten auch einige Ehrengäste begrüßen: Neben dem Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Kreisbrandmeister Michael Sieslack waren auch Ehrenbrandinspekteur Günther Sticher und Ehrenwehrführer Karl-Heinz Neufang sowie der Leiter der Altersabteilung Herbert Martin anwesend.

 

Vor der Wahlhandlung berichtete der amtierende Wehrführer Stefan Weißmann über die vergangenen 6 Jahre seiner Amtszeit. In dieser Zeit wurden große Herausforderungen und Aufgaben gemeistert. Es wurden 5 neue Fahrzeuge für die Feuerwehr angeschafft und Investitionen in einem Umfang von 1,2 Millionen Euro für die Feuerwehr getätigt. Die Umstellung auf den Digitalen Behördenfunk sowie die Anpassung der Feuerwehralarmierung auf Expressalarm mit Verschlüsselung waren Großprojekte, die in dieser Zeit abgeschlossen wurden. Einige Projekte, wie die Anschaffung von neuer Dienstuniformen sind noch am Laufen.

Weißmann bedankte sich für die faire Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, in der trotz knapper Haushaltslage und dem immerwährenden Zwang zur Sparsamkeit stets ein Konsens gefunden werden konnte.

 

Bei der anschließenden Wahlhandlung war Stefan Weißmann der einzige Kandidat und wurde mit einer überzeugenden Mehrheit von 85 % der Stimmen wiedergewählt. Ähnlich verhielt es sich bei der Wahl zum stellvertretenden Wehrführer: der amtierende Stellvertreter Jens Weber aus dem Löschbezirks Steinbach erhielt als einziger Kandidat 89 Ja-Stimmen.

 

Stefan Weißmann, der bereits seit 1973 aktives Mitglied der Feuerwehr ist, bedankte sich bei allen Beteiligten für das Vertrauen und die Glückwünsche für seine zweite Amtszeit. Er stellte fest, dass besonders der demographische Wandel und die damit verbundene Nachwuchsgewinnung neben dem sich ständig erhöhenden Einsatzpensum die Feuerwehr vor große Herausforderungen stellen wird.

 

An seine Einsatzkräfte richtete er den Appell, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. An die Verwaltung richtete er den dringenden Wunsch, weiterhin alles zu unternehmen, um die Feuerwehr mit einer zeitgemäßen und einsatzfähigen Ausstattung ausrüsten zu können.

TeamworkAm vergangenen Wochenende nahmen 6 Einsatzkräfte der Feuerwehr OttweilerIMG 1578 an der Firefighter Combat Challenge 2017 in Ediger-Eller an der Mosel teil. Bei diesem Feuerwehrwettbewerb, der aus 5 Stationen besteht, müssen folgende Disziplinen ohne Pause in voller Ausrüstung absolviert werden:

Die erste Station ist ein 12 Meter hoher Turm, der mit einem Schlauchpaket von ca. 20 kg Gewicht bestiegen werden muss. Anschließend wird ein weiteres Schlauchpaket mit einem Seil heraufgezogen und in einer Box abgelegt. Nachdem man Stufe für Stufe den Turm wieder herabgelaufen ist, muss man mit einem 4 kg schweren Hammer ein Gewicht von 72,5kg über eine Strecke von 1,50 m schlagen.

Anschließend folgt ein 42,5 m langer Slalomlauf. Die vierte Station beendet man, indem man mit einem Wasserstrahl ein Ziel trifft. Zuvor muss der wassergefüllte Schlauch 22,8 m weit gezogen werden. Die fünfte und letzte Station ist die Rettung eines rund 80 kg schweren Übungsdummys über eine Strecke von 30 Metern.

An zwei Tagen standen ein Staffellauf, drei Einzelstarts sowie zwei Tandemläufe für die Teilnehmer aus Ottweiler an.


20170701 161134Florian Frey, Luisa Klee, Matthias Ottenbreit, Dominik Richter, Michael Sticher und Lucas Weißmannn, alle Aktive im Löschbezirk Ottweiler, erlebten ein spannendes aber auch herausforderndes Wochenende unter internationalen Teilnehmern.
Es wurden nicht nur tolle Ergebnisse erzielt, sondern auch interessante Kontakte mit Feuerwehren aus vielen Teilen Deutschlands, aus Frankreich, Polen, Slowenien, USA und Kuwait geknüpft. Hier wird vor allem die gegenseitige Unterstützung in guter Erinnerung bleiben.